Tobis Weg: Vom Wiederkehren und Remote reisen (Teil 2)

Im letzten Teil des Interviews mit Tobi ging es um seine Geschichte mit TraumFewo und wie es für ihn war, nach seiner Kündigung wieder zu uns zurück zu kehren. Wie er die Reise organisiert hat, wie Tobis „Alltag“ aussah und welche Tipps er zum Remote reisen parat hat, erfahrt ihr in diesem Teil.

1. Wie kamst du auf die Idee, durch Asien zu reisen und remote zu arbeiten?
Die ganze „Remote-Sache“ geht seit ca. 3,4 Jahren. Meine Freundin wohnt in Münster und ich wusste immer, dass ich perspektivisch nicht in Bremen leben möchte. Da habe ich dann direkt mit Nico und Basti eine Vereinbarung getroffen, bei der ich 2 Tage in Bremen und 3 Tage in Münster arbeite. Dabei habe ich gemerkt: „Den Leuten ist es egal, wo ich bin, Hauptsache ist, dass die Arbeit erledigt wird“. Wir haben dann einen Test gemacht, bei dem ich 2 Wochen nach Marokko gegangen bin und von dort aus gearbeitet habe. Es hat super geklappt, viele haben nicht mal gemerkt, dass ich nicht da bin.
Wir mussten dann aus unserer Wohnung in Münster ausziehen und da habe ich das Experiment ausgeweitet und geschaut wie es ist, aus anderen Zeitzonen zu arbeiten. 😉

2. War es schwierig, deine Reise zu organisieren?
Gar nicht. Mein Haushalt wurde in Containern gelagert, bis auf meine Freundin hatte ich kaum mehr was in Deutschland. 😉 Und dann ging es einfach los: ich wusste, dass ich zwei Wochen in Hanoi bin. Und ich wusste, dass es funktionieren muss! Die Kollegen müssen an Bord sein, die Kommunikation muss stimmen. Ich hab mir Unterkünfte gesucht, die gute Internetverbindung haben, alles andere war Bonus. 😉 Am Anfang habe ich mir eine Wohnung gesucht, aber dann habe ich gelernt: es ist wichtig unter Leute zu kommen. Co-Working/Co-Living war das Beste, was ich hätte machen können! Und in Sachen Internetverbindung liegt Deutschland wirklich weit hinten, bestes Beispiel war eine Glasfaserverbindung in Thailand, die bei Stromausfall durch Generatoren am Leben erhalten wurde!

3. Wie sah dein Alltag aus? Hattest du überhaupt Alltag?
Ich bin tatsächlich aufgestanden, wenn ich aufgewacht bin. Ich war 5 Stunden in der Zukunft, meine Kollegen waren eh noch nicht wach. Je nachdem was anstand, war ich um 7 oder auch erst um 11 im Büro. Hier ein dickes Dankeschön an Jan, der morgens schon früh im Büro ist, was für eine große Überlappungszeit sorgt! Er hat das echt super gemacht, die Absprachen haben klasse funktioniert.
Im Co-Working-Space haben Leute von der ganzen Welt gearbeitet, meistens waren es Alleinreisende. Das Space hat dafür gesorgt, dass Leute sich kennen lernen, das war super! Die Work-Life-Balance war einfach ausgezeichnet! Und es waren ganz unterschiedliche Menschen, Anwälte, viele Entwickler, Crypto Entwickler, Festangestellte wie Freelancer!

4. Wem kannst du so eine „Remote-Reise“ empfehlen?
Jung und ungebunden! 😉 Wenn man viele Verpflichtungen hat, Frau und Kind Zuhause, geht das einfach nicht. Man muss offen sein, keine Angst haben – es wird immer gut gehen! Und Disziplin: man braucht seine Routine und darf Sachen nicht schleifen lassen!

 

Remote Work und Home-Office spielen in unserer Welt eine nicht unbedeutende Rolle. Einige von uns arbeiten dauerhaft in anderen Städten oder sogar anderen Ländern. Warum das so gut funktioniert und was für Faktoren zum Gelingen beitragen, wird im nächsten Blogartikel verraten. 😉

Wenn du wie Tobi als Frontend-Entwickler das TraumFewo-Team unterstützen möchtest, haben wir hier was für dich. Und wenn dein Spezialgebiet doch woanders liegt: wir suchen auch noch neue Kollegen in anderen Bereichen: Unsere Jobs.

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